Wenigschmitte – unser Zuhause
Die heutige Wenigschmitte wurde ca. 1890 von A. Christinat als Bauernhaus mit Schmiede gebaut. Es ist die dritte Schmiede am selben Ort, die früheren Bauten brannten beide nieder. Der Name stammt vom nahe gelegenen Wald namens Wenigholz. Zur Zeit der Namensgebung seien die damaligen Schmiede gar nicht einverstanden gewesen mit dieser Bezeichnung, denn man hatte schliesslich immer schon einen sehr guten Ruf. Bis in die 1970-er Jahre wurde hier geschmiedet, auch viele Pferde erhielten neue Hufeisen. Im Jahr 2006 konnten meine Frau und ich unser Traumhaus nach langen Verhandlungen mit den Behörden erwerben und unseren Wünschen entsprechend Umbauen und Renovieren. Der ehemalige Rinderstall wurde zum Pferde-Offenstall umfunktioniert, der Wohnteil dient unserer Familie als Refugium und die frühere Schmitte dient mir jetzt als Yogaraum, wo nicht mehr Eisen geschmiedet sondern Körper im Feuer gebrannt werden…
- Eingang zumYogaraum
- Wenigschmitte vor 1880
- Von Nordosten am Erschtjäner `09
- Wenigschmitte von Sueden am 1.1.2009
„„Wie ein ungebrannter Krug (Gatha) im Wasser, so verfällt der Körper beständig. Verbrennt man ihn im Feuer des Yoga, befreit man sich von dem Krug (Körper). Reinigung, Festigkeit, Beständigkeit, Beharrlichkeit, Leichtigkeit, direkte Wahrnehmung und Makellosigkeit sind das Übungsziel der sieben Wege des Gatha-Yoga (Yoga des Körpers; Hatha-Yoga): Durch die sechs (Reinigungs-)Handlungen, Satkarman, kommt Reinigung. Durch Asana (Körperstellungen) entsteht Festigkeit (gute Gesundheit). Durch Mudras (Konzentrationssiegel) Unbeweglichkeit, durch Pratyahara (Entziehung der Sinne) Beständigkeit. Durch Pranayama kommt Leichtigkeit. Durch Dhyana (Meditation) direkte Wahrnehmung des Selbst und zur Makellosigkeit – der Stufe der Befreiung, kein Zweifel – Samadhi.““
Gheranda Samhita 1/8-11





