#bmcr Brooks Münster City Run und Blogger Treff

Welcome to Brooks Running

Welcome to Brooks Running



Bevor ich zum eigentlichen Thema komm‘ muss ich noch kurz etwas weiter ausholen. Eher durch Zufall stiess ich in einem Berner Laufschuhgeschäft im Februar 2011 auf die Schuhe von Brooks: die mir passende Grösse der „angesagtesten“ anderen Marken waren grad nicht am Lager. Zuerst skeptisch beäugend, wusste ich nach dem ersten Reinschlüpfen sofort, dass dies MEIN Schuh war, ein Ghost 3, hach was liebe ich diesen Schuh und halte ihm ein Ehrenplätzchen auf meinem Schuhgestell :)

Mit ihm bestritt ich meinen ersten Marathon 2011. Es folgten weitere Brooks – ja ich hatte mich sehr schnell in sie verliebt – Launch, einige Pures (Raketen!) Ghost 4 mochte ich am wenigsten und dann, der Ghost 6, eine Offenbarung. Perfekt für mich. Auch kleidete ich mich seit dann mehrheitlich mit Brooks ein. Das Zeugs passt einfach, sieht gut aus und, das ist mir sehr wichtig, ist dauerhaft!

Kurz, ich wurde ein richtiger Fan, folgte und unterhielt mich auf twitter mit ihnen und ihrer Gefolgschaft in Persona Nadin und André. Auch wenn es bisweilen schwierig war und ist, die Brooks Produkte in der Schweiz zu kriegen, (ich wich auf online shops aus), hielt ich zu ihnen.


Und nach mehrmaligen Versuchen bin ich heuer in den durchlauchten Kreis der Messenger of run happy aufgenommen worden. Wirklich wahr :) Etwas schöneres konnte mir in diesem bis dahin eher schlechten Laufjahr kaum passieren.

Fast gleichzeitig lud man die Messenger, Ambassadors und Minister zu einem Treffen in Münster und gemeinsamen laufen am #bmcr Brooks Münster City Run. Konnte ich teilnehemen? Die Kinder organisieren, den Stall, per Bahn, Flug, Auto, schlafen dort oder nicht??? Die Hausinterne Regierung genehmigte schliesslich meine Reise.

Ich Buchte online bei der ollen DB, war insgesamt 42 Stunden weg, fuhr davon 24, schlief in der ersten Nacht 3×1 Stunde und kam am 6. Juni um 8.00 ganz pünktlich in Münster an. So schlenderte ich durch die wunder schönen Promenaden, gönnte mir ein warmes Croissant und einen Milchkaffe im Café Montmartre und schaffte es nach einem kurzen Besuch des Friedensparks überpünktlich in den Tempel der Glückseligkeit, sorry, ins Headquater von brooksrunning.de.

Münsters Promenade

Münsters Promenade



Von Antonio Wehlisch herzlich begrüsst warf ich schon mal einen Blick auf die Schuhkollektion welche im Schulungsraum, feinsäuberlich aufgereiht, von zu meisternden  Abenteuern träumen liessen. Ghost 7, Pure Grit 3 und der neue Launch waren meine Favoriten…

Nachdem die Gruppe komplett und sich jeder kurz – oder auch länger…ja Alf :) – vorgestellt hatte gab’s was feines zu knabbern bevor uns Brad die neusten Modelle der nächsten Kollektion vorstellte welche wir alle auch anprobieren durften, wenn man denn die Samplegrösse hätte, eine 9, haha das wird nie was bei meiner 11 ½. Wunderschöne neue Farbkombinationen, vor allem bei den Damenmodellen haben die Designer aus dem vollen Farbkessel geschöpft. Ich freu mich schon…

Farbenfroher Transcend2

Farbenfroher Transcend2



Danach präsentierte uns Sandra die TomTom Cardio Sport Watch, ein faszinierendes Teil, welches die Herzfrequenz direkt am Handgelenk statt mit Brustgurt misst. Hmmm, bin gespannt auf die ersten Läufe mit ihr. Aber ob sie meiner FR 620 den Stammplatz am Handgelenk streitig machen kann. On vera. Alf brillierte mit seinem Ausflug über Drohnenfotografie und Hendik sprach über Trailrunnig. Ein Thema, oder besser gesagt eine Trainingsform welcher ich vermehrt nachgehen will.   Jungfraumarathon ich komme!!!


Schnell war der Nachmittag um, Kaffee und Kuchen oder so im Gasoline, „es het wie us Chüble gschüttet“*, es war sehr unterhaltsam und lustig, Maazel und seine Berge, weitere Geschichten, inspirierend! Dann, Stress, die Nummern selbst noch abholen gehen, Geld hervorkramen, halb on the road, halb im Parkhaus umgezogen standen wir knapp 10 Minuten am Start. Ich hatte kein eigentliches Ziel, ausser dass ich mich von Maazel nicht überrunden lassen wollte, hatte er doch eine 40er Zeit angepeilt.


Zack, wie immer, los wie eine Rakete, japsend das Tempo (sche… ist das heiss, was stand schon wieder im Shirt-tag : perfekt ab 18 C, wuahh) nach 3 km reduziert und endlich frei laufend nachdem ich meine Blase… verzeiht liebe Münsteraner, ich habe eine Trauerbuche in eurer Promenade gedüngt, es war drückend heiss, Manaus liess grüssen, konnte ich die letzten Kilometern noch mal ein wenig anziehen, kam mit handgestoppten 48:28 ins Ziel, die Beine zitterten, das Bier schmeckte, man gratulierte sich gegenseitig bevor einige noch zu einer Abschlussrunde ins Gasoline liefen. Lachen, reden über Laufen und Laufen gehen, gehen in der Dialektik. Ein wunderschöner Ausklang eines prächtigen Tages.


Herzlichen Dank dem ganzen Team welches uns dies ermöglicht hat und euch, anderen Teilnehmern, war schön euch getroffen zu haben. Wir treffen uns wieder (laut Facebook Gruppe führt glaub ich Frankfurt vor Mannheim).


*es hat sehr stark geregnet

 

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Wie sich Yogis beim Nasenputzen quälen…

durfte ich dem Versuchskaninchen Sarah Allemann vom Schweizer Fernsehen in der Sendung Puls beibringen. Wie du siehst geht das eigentlich sehr einfach, wenn man nur entspannt bleibt dabei.


Video – Wie sich Yogis beim Nasenputzen quälen


Es hat mir sehr viel Spass bereitet zusammen mit Andy Schwab und der Crew diesen Dreh zu machen. Für mich eine neue Erfahrung vor der Kamera zu stehen und nicht immer in die Linse zu gucken.
Herzlichen Dank an Sahrah die so unvoreingenommen und locker an die doch eher kurios anmutenden Reinigungsübungen gewagt und den Elefanten – Gaja Karani – und die Schlüchli Übung – Sutra Neti – gemeistert hat. Zumindest teilweise.


iTunes download – Beitrag ab Minute 24:00


Eine genaue Erklärung zu Jala Neti, also der Reinigung mit Salzwasser inkl. dem Elefäntli findest du hier. Wenn du an weiteren yogischen Reinigungsübungen, und von denen gibt es etliche, interessiert bist dann melde dich bei mir.

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Trinken im Yogaunterricht oder die „Gütterli“ sind im Vormarsch

Neulich war ich an einem Yoga Workshop zum Thema Pranayama – die yogischen Atemübungen – welchen ich sehr genoss und wo ich viel gelernt und schönes erfahren habe.

Aber darum geht es hier nicht.

Mir ist aufgefallen, dass immer mehr YogalehrerInnen ein Gütterli – ein kleine Trinkflasche – dabei haben, gefüllt mit Wasser, Tee oder was weiss ich was und dann genüsslich alle 10-20 Minuten zewei oder drei Schlucke daran zu nuckeln. Ja, nuckeln. So jedenfalls kommt es mir vor, wenn erwachsene Menschen all Schisspott – heisst immer wieder – etwas trinken müssen, als ob man innerhalb von 2 Stunden verdursten könnte.

Geit’s eigetlech no!

Ich weiss nicht woher diese Unsitte stammt, vor einigen Jahren noch ganz vereinzelt, vor allem beim weiblichen Geschlecht anzutreffen scheint mir die mit dem Gütterli-Virus infizierten mittlerweile gegen 80% zu bewegen.

Auch wenn ich vieleicht einigen auf die Füsse stehe damit: es ist absolut unnötig, störend – also mich nervt das geschraube und geploppe der Gütterli-Verschlüsse – und möglicherweise ungesund den Magen immerwährend abzufüllen.

Genau, ungesund: Wie mit dem Essen, dass Zeit braucht um verdaut zu werden – der Magen und die Gedärme mögen lange Pausen! – so belastet such jedes Getränk die Verdauung und dies sollte tunlichst vermieden werden. Nicht nur im Yogaunterricht, auch im Alltag.

Oder macht doch mal 100 Uddiyana Bandha in Serie mit nicht leerem Magen… Ich mags mir nicht vorstellen!

Als ich noch Seminare bei Sri Satchidanda Yogi besucht hatte, trank niemand gar nichts während Stunden und falls machte man die diskret draussen auf der Toilette, die in einer 5 Stunden Session schon mal aufgesucht werden muss.

Und ich bin überzeugt, dass Swamiji die Gütterli-Nuckler mit seinem Blick unverzüglich klar gemacht hätte, dass sich solches tun im Yogaunterricht nicht gehört!

Wie siehst du das, zu welcher Fraktion gehörst du?
Die Diskussion ist eröffnet.

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